“Worte” – John Inman

© Dreamspinner Press  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Die Welt der Schriftsteller, Leser und Rezensenten besteht aus einer eng verbundenen Familie von Freunden, Fans und Literaturfanatikern. In dieser Welt leben Milo Cook und Logan Hunter, angetrieben durch den Austausch von Kreativität und das Teilen von Geschichten und Ideen, während sie unentwegt ihre grenzenlose Liebe zu Büchern und den Worten genießen, die ihnen die Luft zum Atmen geben.

Doch manchmal treffen Worte ihr Ziel zu heftig. Und wenn das passiert, muss dafür zwangsläufig der Preis gezahlt werden.

Was für Milo und Logan als eine Zeit der neuen Liebe und zärtlichen, romantischen Entdeckungen beginnt, wird zu einem Wettlauf um ihr Leben und um das Leben aller Menschen, die sie kennen.

Wer hätte damit gerechnet, dass eine wunderschöne Sache wie geschriebene Worte zum Auslöser für Rache werden könnte? Und letztendlich … für Mord?

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Bisher gab es keine Geschichte von John Inman, die mir nicht gefallen hat und doch hatte ich vor dieser hier einen Heidenrespekt. Ich lese keine Krimis, von daher war dieses Buch eine echte Herausforderung für mich und nur weil der Autor mich bisher stets überzeugt hat, habe ich dieses Buch gelesen.

Wir bekommen mit “Worte” eine Kombination aus leichtgängiger Romanze und einer Kriminalhandlung, die (mich) mit “der Täter-Person” überrascht hat. John Inman hat mit seinem Plot “Mordopfer aus dem Bloggermilieu” natürlich einen Nerv getroffen. Jedem von uns sind schon mal Rezensionstrolle in irgendeiner Form über den Weg gelaufen. Und ja, auch Autoren sind nicht immer ganz glücklich mit dem, was man als Blogger so schreibt. Tja, und irgendjemandem haben in diesem Buch einige Rezensionen nicht gefallen und ist deswegen in den “Blogger-Troll-Krieg” gezogen.

Der Autor spielt mit den Protagonisten und dem Leser, denn jedesmal, wenn ich dachte, jetzt weiß ich es, ist irgendetwas passiert, sodass ich mir dann doch nicht mehr sicher war. Dazu noch die unkomplizierte Liebesgeschichte zwischen Milo und Logan, die einen auch immer wieder eingelullt hat, bis dann wieder “die Person” zugeschlagen hat. Es gab “Romanzen”-Kapitel und “Mord”-Kapitel im Wechsel, was ich jetzt nicht schlecht fand, denn die beiden Handlungsstränge liefen ja parallel.
Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn dieses Buch für mich nicht ganz an die vorangegangenen Geschichten des Autors herankam – aber dies lag eher am Thema, denn am Schreibstil des Autors. Mir hat es auf jeden Fall gezeigt, dass auf John Inman und seine Vielfältigkeit einfach Verlass ist.

Bis bald,

Weitere Meinungen zum Buch findet man bei GayDanken und über Goodreads bei Risa

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John Inman schafft es doch, mit jedem Buch eine neue Facette zu zeigen. Und es scheint, er habe es hier auch wieder geschafft.
Krimis lese ich auch ohne Romanze dabei sehr gerne und ich denke, dieses Buch wird irgendwann sicher auch auf meinen Reader wandern. Wenn es Dir als “Nicht-Krimileserin” schon gut gefallen hat.
LG Gabi