“Was er zurückließ” (Beloved 17) – BA Tortuga


© Cursed Verlag  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Gibt es eine zweite Chance für die Liebe? Ford Nixel glaubt nicht daran. Als erfolgreicher Anwalt in der Großstadt ist er nicht gerade begeistert, als er von seinem Onkel auf die Familienranch zurückgerufen wird, auf der er sich seit zehn Jahren nicht mehr hat blicken lassen. Zu viele Erinnerungen hängen an diesem Ort, auch die an seinen Ex-Freund Stoney, den er hier zurückgelassen hat, um alleine aufs College zu gehen. Groß ist Fords Überraschung, als er auf der Ranch nicht nur Stoney wiedertrifft – sondern auch feststellen muss, dass dieser inzwischen alleinerziehender Vater ist. Doch das Feuer zwischen ihnen brennt nach wie vor und weder Ford noch Stoney können sich ihm lang entziehen. Aber nicht nur ihre eigene Zukunft hängt von ihren Entscheidungen ab, sondern auch die Zukunft der Ranch…

Entspricht 230 Romanseiten

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Zu Beginn kam ich etwas schwer in die Geschichte rein, aber das bin ich bei BA Tortuga durchaus gewöhnt, zumal die Erfahrung zeigt, dass sich das dranbleiben lohnt. Ford ist ein erfolgreicher Anwalt, der genau weiß, was er im Leben will. Er pendelt zwischen 2 Büros, hat fähige Mitarbeiter, genug Geld um sich alles gönnen zu können, was er will. Doch als eines Tages sein Onkel anruft und ihn zurück auf die Leaning N – Ranch beordert, kommen alte, gut versteckte Gefühle in ihm hoch. Viele Jahre fühlte er sich von Stoney verarscht und im Stich gelassen. Was wird passieren, wenn er auf der Ranch ankommt und seiner Vergangenheit begegnet.

Stoney ist ein Charakter mit vielen Facetten. Egal was kommt, er überrascht immer wieder. Zudem hat auch er Erinnerungen an die Zeit, als Ford wegging – allerdings sind seine komplett anders, als die von Ford. Aber das muss alles hinten anstehen, denn er hat Verpflichtungen. Nicht nur, dass er Mitbesitzer der Ranch ist, nein, da gibt es ja auch noch Quarz.

Als Ford und Stoney nach langer Zeit wieder aufeinandertreffen, schwelen viele ungesagte Dinge zwischen ihnen. Dabei hat es mir gefallen, dass man immer wieder sowohl Fords, als auch Stoneys Seite zu lesen bekommt. Viele Missverständnisse stehen zwischen den beiden Männern, die auch über einen langen Zeitraum nur schwer auszuräumen sind. Eine ganz unglückliche Rolle spielt auch der Onkel, dessen Rolle sich erst spät erklärt.
Die Beziehung zwischen Ford und Stoney ist geprägt von viel Wut und noch mehr Gefühlen, denen sie mal mehr, mal weniger nachgeben. Ford kommt einfach nicht damit zurecht, dass Stoney ihm wohl tatsächlich in jungen Jahren etwas vorgemacht hat, denn woher sollte denn sonst sein Sohn kommen? Stoney hat immer noch scher daran zu kauen, dass Ford sich damals einfach so aus dem Staub gemacht hat und ihn ohne irgendein Wort hat stehen lassen.

Erst als es um die Ranch und ein gemeinsames Ziel geht, ziehen beide an einem Strang und es entwickelt sich eine wunderbare Dynamik :-).

Ach ja, bevor ich es vergesse. Da gibt es ja auch noch Geoff, den wunderbaren Koch, der unbedingt eine eigene Geschichte braucht und Quartz, Stoneys Sohn, der unglaublich herzerfrischend ist und der Geschichte immer wieder einen familiären Touch gibt, ohne kitschig zu werden.
Mittlerweile ist “Was er zurückließ” der Beginn einer eigenen Reihe um die “Leaning N” – Ranch. Hier gibt es zwischenzeitlich schon einen zweiten Band (nein, der dreht sich noch nicht um Geoff ;-) ).

Bis bald,

Eine weitere Meinung zu der Geschichte findet ihr hier im Laberladen.

 

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Oh ja, Geoff und Quartz waren tolle Ergänzungen, auch wenn ich mich an den “steinigen” Namen des Jungen erst einmal gewöhnen musste. Ich finde auch ganz entschieden, dass Geoff es verdient hat, seine eigene Geschichte zu bekommen.
LG Gabi