“Vertrauen zum Mitnehmen” (zum Mitnehmen 2) – Renae Kaye

© Cursed Verlag  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Schon länger weiß Kee nicht mehr so genau, wer er eigentlich ist: Für einen Twink hat er zu viele Muskeln aufgebaut und als Fabrikarbeiter obendrein den falschen Job. Nach einer schlechten Erfahrung mit seinem Ex-Freund hat sein Selbstbewusstsein zusätzlich gelitten, sodass sich Kee aus der Szene zurückzieht, obwohl er sich nach jemandem sehnt, zu dem er gehören kann. Schließlich wagt er einen Versuch mit jemandem, der so gar nicht seinem üblichen Beuteschema entspricht, und erlebt mit Twink Tate eine Überraschung, mit der er nicht mehr gerechnet hätte…

Band 2 der “Zum Mitnehmen”-Reihe. Buch ist in sich abgeschlossen.
Entspricht 220 Romanseiten.

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Ich mochte Band 1 um Jay wirklich sehr und somit war es vorprogrammiert, dass auch Buch 2 gelesen wird.

Irgendwie hatte ich permanent das Gefühl, dass so viel mehr in Kee steckt, als er uns wissen lassen wollte. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich ihn, im Gegensatz zu Tate irgendwie nicht wirklich in ein “Bild” packen konnte. Keine Ahnung, wie groß er ist, wie ich mir einen Twunk vorzustellen habe. Eigentlich kann das auf dem Titelbild nur Tate sein, denn Kee stelle ich mir doch anders vor (nur wie?).

Aber egal. Nach einem für ihn traumatischen Erlebnis – auch wenn er das so nicht wirklich sehen will – kehrt er nach einem Jahr zurück in den Kreis seiner Freunde. Froh, dass diese ihn noch mit offenen Armen empfangen, versucht er diesen Abend zu genießen und trifft auf Tate, mit dem er um einen anderen Mann buhlt. Aus dem “Zweikampf” um, wird einer mit :-). Die Geschichte zwischen Kee und Tate nimmt ihren Lauf. Jeder der beiden hat mit Problemen zu kämpfen und jeder versteckt sie vor dem anderen, bis Situationen eintreten, in denen man einfach ehrlich sein muss, damit es ein weiteres miteinander geben kann.

Ich habe viel gelacht, mich teilweise köstlich amüsiert, mein Kopfkino wurde ebenso beansprucht, wie meine YouTube Suche. Als dann auch noch Jay und Tate aufeinander trafen, konnte ich mir fast bildlich vorstellen, was da abging ;-).

Jedoch ist (noch) nicht alles rosarot in ihrem Leben und der Weg dorthin, ist für beide nicht ganz einfach und nur der Rückhalt in der Beziehung und zu den Freunden macht es beiden Männern möglich, über ihren jeweiligen Schatten zu springen und ein “normales” Leben zu genießen.

Klasse fand ich, Jay und Liam wieder zu treffen :-). Jay ist nach wie vor eine emotionale Explosion, aber nach wie vor der warmherzigste Mensch, den sich die Jungs für ihren Freundeskreis nur wünschen können.

Einzig der Schluss (der Sprung zwischen Kap. 20 und 21) war etwas abrupt, hier hätte meiner Meinung nach noch ein weiteres Kapitel gut getan. Zudem wäre es vielleicht gut gewesen, dass eine oder andere Thema etwas zu vertiefen.
Jays Nachwort war süß und liebevoll – halt ein typischer Jay :-).
Da es noch weitere Bände in der Reihe gibt, freue ich mich schon auf die nächste Übersetzung (ich habe soviel zu lesen, dass ich durchaus darauf warten kann und mir nicht das Original holen muss).

Bis bald,

Weitere Meinungen zum Buch findet ihr bei Laberladen und  GayLesen und über Goodreads bei Mathilda Grace

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Liebe Elke,
ich finde auch, dass due ganze Truppe um Jay, Liam und jetzt Tate und Kee eine verrückte Truppe ist, über die man gerne liest. Diese Reihe ist amüsant, aber trotzdem nicht oberflächlich und ich werde die Bücher sicher noch oft lesen.
LG Gabi