“The Butterfly Hunter” (Trilogie) – Julie Bozza

     
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Klappentexte
The Butterfly Hunter (Buch 1)
it started as a simple assignment for Aussie bush guide Dave Taylor – escort a lone Englishman in quest of an unknown species of butterfly. However, Nicholas Goring is no ordinary tourist, his search is far from straightforward, and it’s starting to look as if the butterflies don’t want to be found. As Dave teaches Nicholas everything he needs to survive in the Outback he discovers that he too has quite a bit to learn – and that very often the best way to locate something really important is just not to want to find it…

Of Dreams and Ceremonies (Buch 2)
it seemed like a great idea at the time… Aussie Dave Taylor has followed Nicholas Goring to England, and the lovers have become engaged. But now Dave has to cope with living in a mansion full of family and servants, making wedding plans, getting his head around visa applications, and wondering why on earth he’d ever want to wear a ‘mourning suit’. He’s not sure if it will prove any easier, but right now Dave would love to just skip ahead to the honeymoon…

The Thousand Smiles of Nicholas Goring (Buch 3)
Dave and Nicholas, married for seven years now, are happily settled together – but as an Australian prime minister once observed, “Life wasn’t meant to be easy.” An unexpected threat to their beloved waterhole forces Dave to try asserting his unofficial custodianship of the Dreamtime site, and a visit from Nicholas’s nephew Robin doesn’t help as he brings his own surprises. And there’s always the question of Nicholas’s health hanging over their heads …

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Seit Ewigkeiten habe ich den ersten Teil dieser Trilogie auf meinem Reader liegen. Da es dann aber die Teile 2 & 3 eine Zeit lang nicht mehr gab, ist es immer weiter nach hinten gerutscht, denn wie ich mitbekommen habe, ergibt es erst mit allen drei Bänden eine runde Geschichte.

Nun habe ich ja vor kurzem die Imago-Bücher von N.R. Walker gelesen und am Ende schrieb sie, dass sie durch Julie Bozzas Butterfly Hunter inspiriert wurde. Gleich mal wieder nachgeschaut und siehe da, die Neuauflage war für den September angekündigt. Mutig wie ich bin, habe ich mir die Trilogie einfach als Bundle gekauft und mich rangesetzt. Auf der einen Seite war es wohl das (zeitlich) längeste Buch, das ich jemals gelesen habe – aber eigentlich waren es ja drei Bücher (das war das, was ich mir immer vor Augen geführt habe, als die %-Zahl auf dem Reader so gar nicht höher werden wollte ;-) ), auf der anderen Seite war es eines der Bücher, die mir trotz fehlender hochkochender Dramatik, unglaublich gut gefallen hat.

Auch diese Geschichte um Nicholas und David wird ähnlich wie die Australiengeschichten von N.R. Walker ganz ruhig und ohne große Aufregung erzählt. Wer Spannung oder Action braucht, muss sich andere Geschichten suchen. Man folgt in dieser Trilogie Earling ;-) und Dave über viele Jahre hinweg, d.h. die Geschichte endet nicht nach dem vermeintlichen Happy End, sondern geht einfach im Alltag weiter – denn manchmal schreibt wirklich das “normale” Leben die besten Geschichten. Wir erfahren von Daves langsamem Coming Out, das sich einfach dahingehend entwickelt, dass er erkennen muss, dass Liebe sich manchmal nicht nach dem “sich ausgesuchten” Geschlecht, sondern einfach nach der richtigen Person richtet; über die Entdeckung eines versteckten “Wunders”, einer Reise nach England mit schnellen, aber gefühlt richtigen Entscheidungen für das weitere Leben der zwei, bis hin zu dem Moment, in dem Dave erfährt, welch Damoklesschwert über Nicholas hängt.

Die beiden Männer gehen ihren Weg, unbeirrt und stets miteinander. Kleine Probleme werden gemeinsam ausgeräumt und wenn sie nicht mehr weiterkommen, sind Denise und ihre Familie oder auch Charlie für sie da. Dave liebt seinen Beruf als privater Reiseleiter und auch Nicholas geht in seinen neuen Aufgaben auf. Und doch kehren beide immer wieder zu ihrem kleinen “Wunder” zurück, um Kraft zu tanken und sich in der Einsamkeit am “Wasserloch” zu erholen und auch um nachzusehen, ob dort alles in Ordnung ist.

Nicht immer läuft alles rund und gerade, als ich dachte, dass nur noch die Gefahr für das Wasserloch einzudämmen war, schlägt das Schicksal grausam zu und Nicholas Erkrankung holt die beiden ein. Aber genau in diesem Moment zeigt sich, wie tief die Gefühle der beiden Männer zueinander wirklich sind und zum zweiten Mal merkt Dave, dass wenn man loslassen kann, das bei einem bleibt, was zu einem gehört. Dies gilt sowohl für besondere Menschen, als auch für besondere Naturereignisse.

Die Geschichte war lang, aber niemals langweilig. Sie hat mich mitgenommen und mir so einiges mitgegeben. Einzig wer der Saboteur war, weiß ich auch am Ende nicht, aber irgendwie war das bei diesem Buch auch nicht wirklich wichtig. Das Ende ist süß, vielleicht einen Ticken zuviel Wunschdenken, aber trotzdem passend. Denn warum sollte an einem besonderen Ort nicht auch mal was besonderes passieren?

Bis bald

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Wenn sich N.R. Walker von dieser Trilogie inspirieren lässt, ist das für mich schon eine super Empfehlung. Und Deine Begeisterung noch dazu, das überzeugt mich. Wenn ich beim Lesen wieder einen längeren Atem habe, werde ich mir die Bücher vornehmen. Auf meine Leseliste sind sie schon mal gewandert.
LG Gabi