“Sicher und Frei” (Verschlungene Träume 2) – Z. Allora

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Klappentext
Buch 2 in der Serie – Verschlungene Träume
Der Missbrauch durch einen Dom hat Orion Gordon jede Freude an BDSM geraubt und sein Selbstvertrauen zerstört. Er bezweifelt, dass er je wieder Frieden durch Unterwerfung finden wird. Doch tief in seinem Innern lebt die Sehnsucht weiter.

Marcus Sadir liebt Hunter Dixon, jedoch kann er das eine nicht sein, was Hunter sich wirklich wünscht: ein Sub, der sich von ihm beherrschen lässt. Hunter wiederum findet in den sadistischen Aspekten von BDSM keine Befriedigung, während Marcus nichts mehr genießt, als Schmerzen zuzufügen und zu teilen. Marcus ist überzeugt, dass sie sich einen Dritten für eine dauerhafte Dreierbeziehung suchen sollten. Und als Hunter seinem Drängen schließlich nachgibt, stellen sie fest, dass Orion der Schlüssel zur Überbrückung ihrer Differenzen sein und sie auf einer tieferen Ebene miteinander vereinen könnte.

Aber zuerst müssen sie Orion helfen, sein Trauma so weit zu überwinden, dass er neue Facetten von BDSM wieder genießen kann. Ihr Weg zu einem gemeinsamen Ganzen wird nicht ohne Herausforderungen sein. Kann Orion genug Vertrauen aufbauen, um den Versuch zu wagen?

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Nachdem ich den ersten Band “Schloß und Schlüssel” nicht wirklich einordnen konnte, hat mir Band 2 sehr viel besser gefallen, vielleicht auch, weil man manche Nebencharaktere bereits kannte und Orion mir dort schon positiv aufgefallen ist.

Dreierbeziehungen üben auf mich eine gewisse Faszination aus, sodass ich mich wirklich auf die Geschichte gefreut habe, denn es gibt leider so wenige davon.
Orion ist, was BDSM angeht ein echter Grenzgänger, der, da er früher ohne Safeword unterwegs war, verdammt hart “gefallen” ist und das Grundvertrauen an einen guten Master verloren hat. Noch nicht mal die Leute im Club, die einen hervorragenden Ruf haben und die man aus dem ersten Teil schon kennt, können ihn aus der Reserve locken.

Marcus und Hunter sind seit vielen Jahren ein Paar und lieben sich abgöttisch. Allerdings kann Marcus Hunter nicht im vollem Umfang das geben, was dieser braucht. Er weiß, dass ein dritter Mann ihrer Beziehung gut tun würde und das Vakuum, das vorhanden ist, ausfüllen könnte. Doch auch diese beiden Männer haben ihre persönlichen Problemchen, die eine solche Beziehung schwierig machen könnten. Was war ich froh, das Marcus ein Händchen für Gefühle und Stimmungen hat und den schwierigen Hunter doch ein bisschen in die richtige Richtung lenken konnte.
Orion findet beide Männer klasse, sodass Marcus auch hier mit seiner sensitiven Art Stück für Stück die Mauer aufbrechen kann.

Was im ersten Teil ein bisschen viel BDSM war, kommt hier weit weniger vor, da sehr viele psychologische Hürden abgebaut werden müssen, bevor man zur Sache kommen kann. Mich hat das nicht wirklich gestört, da man sehr viel über diverse Spielrichtungen erfahren hat, ohne das alle ausgeübt werden mussten.
Einzig eine Spielszene hat mich dann doch aus dem Konzept geworfen, sodass ich mir Papier und Stift geholt und versucht habe, da ich sie im Kopf nicht hinbekam, diese irgendwie zu visualisieren. A) ich kichere jetzt noch und B) ich weiß immer noch nicht, wie sie das gemacht haben, was sie gemacht haben.
Solltet ihr an die Stelle mit dem Vibrator und dem Klebeband kommen, sagt mir bitte, wie ich mir diese Situation vorstellen muss *g*.

Orion, Marcus und Hunter sind ein tolles … ja wie nennt man eine 3er-Beziehung eigentlich? Gibt es dafür einen geschmeidigen Begriff (so wie Zweierbeziehung = Paar)?

Ach ja, ich mag es, wenn man ein Buch beendet hat und sich über die verschiedenen Abschnitte immer noch Gedanken macht. Für mich spricht sowas für ein Buch.

Mal schauen, wer mir bei meiner “besonderen Situation” weiterhelfen kann, ansonsten …  die Jungs hatten jedenfalls Spaß dabei :-)

Bis bald,
 

 

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