“Schneegestöber” (Die Berge 2) – P.D. Singer

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Klappentext
Fortsetzung zu Höhenfeuer
Buch 2 in der Serie – Die Berge

Puderschnee, perfekt bearbeitete Pisten und elegante Hotels locken Reiche und erfahrene Skiläufer in das exklusive Wapiti Creek Ski Resort. Aber für Jake Landon und Kurt Carlson besteht der Reiz aus Arbeit. Als Skianfänger kümmert sich Jake um den Anfängerlift, aber Kurt befürchtet, dass er den ganzen Winter lang Schneeschippen muss. An einer privaten Skischule zu unterrichten sollte für ihn eigentlich ein Traumjob sein, aber seine neuen Freunde schauen ihn deswegen schief an und lachen über ihn. Jake und Kurt haben den ganzen Sommer zusammen in der Wildnis verbracht. Dass Jake sich nicht outen wollte, war nicht wichtig gewesen. Aber jetzt müssen sie ihre Beziehung in der Öffentlichkeit führen. Dabei stören die fünfjährigen Zwillinge, die Jake als ihren Skibegleiter adoptiert haben, genauso sehr wie das Mitglied der Skipatrouille, das sich in Jake verliebt hat. Möchtegern-Freunde, fiese Kollegen und die Gefahren des Berges könnten für Kurt und Jake das Ende bedeuten, aber die größte Gefahr für ihre Beziehung geht von ihnen selbst aus.

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Nachdem nun der zweite Band der “Berge”-Reihe von P.D. Singer erschienen ist, musste ich auch endlich mal das erste Buch “Höhenfeuer” lesen, in dem die Geschichte von Jake und Kurt beginnt. Allerdings kann ich mich nicht aufraffen hierzu ein Review zu schreiben, weil die Geschichte zwar gut unterhält, aber relativ blaß bleibt. Dazu wäre bei Buch 1 auch dringend eine Überarbeitung nötig – es wurden einfach zu viele Dinge übersehen (z.B. überflüssige oder vergessene Worte). Würde ich das außen vor lassen, gäbe es für Höhenfeuer knappe 4* so sind es eher 3*.

Aber egal, es geht hier ja um “Schneegestöber” :-).

Nachdem Jake und Kurt den Sommer im Camp überstanden haben, wechseln sie ihren Arbeitsplatz und es geht in die Berge. Jake braucht Geld, um sein Studium zu finanzieren, allerdings ist er nicht unbedingt der begnadetste Skifahrer, sodass er nur einfache Jobs annehmen kann. Anders bei Kurt. Als sportliches “Universalgenie” bekommt er einen den begehrten und erstklassig bezahlten Skilehrerposten. Tja, hätte er mal besser zugehört und die subtilen Hinweise an das Anforderungsprofil zur Kenntnis genommen … Nun hat er den Salat *g*. Tja, auch ich musste grinsen, sodass ich seine Kollegen doch ein bisschen verstehen kann.

Bis er schaut, steckt er in größeren Schwierigkeiten, als er es sich je hätte vorstellen können. Aber Kurt wäre nicht er selbst, wenn er keinen Weg aus dem Schlamassel finden würde – allerdings ist dieser nicht ganz ungefährlich und ohne Jake hätte er es wohl nicht geschafft. Wie wichtig gegenseitiges Vertrauen ist, müssen die beiden Jungs auf ziemlich harte Art und Weise lernen. Und wie schon im Sommercamp sind dann Freunde für sie da, als sie es am wenigsten erwarten.

Wir haben in dieser Geschichte ein bisschen Drama, einen kleinen Krimianteil, aber (für mich) zu wenig Hintergrundinfo. Bedingt dadurch eine leichte, etwas oberflächliche Unterhaltung, was ja nicht unbedingt etwas schlechtes ist. Mir wurden allerdings ein paar Details nicht “genau genug” abgearbeitet, z.B. wenn man nicht nur die Kinder bespaßen soll, sondern hierfür auch die Kreditkarte des “Chefs” bekommt, dann sollte man nicht nur die Kinder wieder “zurückgeben”. Aber das ist natürlich wieder mein persönliches “Mimimi”, anderen Lesern fällt das vermutlich gar nicht auf.
Jake und Kurt sind immer noch zuckersüß im Umgang miteinander, was für das Romantikerherz natürlich wunderbar ist und mich bei der Stange gehalten hat.
Für einen kalten Tag, eingepackt in die Kuscheldecke und eine große Tasse Tee dazu, kann “Schneegestöber” durchaus für gute Unterhaltung sorgen.

Nun denn, da es im Band 3 der Reihe um ein anderes Paar geht, lasse ich mir die Option offen, ob ich weiterlesen werde, das Original wäre da (ich liebe die Bundles von DSP) … mal schauen ;-).

Bis bald,

 

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