“Schloss und Schlüssel” – Z. Allora

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Klappentext

Buch 1 in der Serie – Verschlungene Träume

Zurückgewiesen. Todunglücklich. Am Boden zerstört.

Zack Davis wollte nur einem einzigen Mann dienen: Andrew Nikeman. Doch das blieb ihm versagt, da Andrew ihn für zu jung hielt und weil ihre Brüder zusammen waren. Also unterdrückte Zack seine devoten Neigungen und konzentrierte sich darauf, der perfekte Dom zu sein, indem er jedem Sub, mit dem er spielte, etwas gab, was er selbst nicht haben konnte.

Nach Jahren der Selbstverleugnung gibt ihm die Wohltätigkeits-Auktion „Bist du Dom genug, um sub zu sein?“ des Clubs Entwined einen Vorwand, sich etwas von dem zu holen, wonach er sich schon immer gesehnt hat.

Andrew weiß nicht, wann aus seiner Verliebtheit mehr geworden ist, aber es bringt ihn fast um, Zack mit einer nicht enden wollenden Parade von Subs zu sehen. Er hatte weder die Beziehung seines Bruders aufs Spiel setzen noch etwas werden wollen, was Zack später bereuen würde. Doch Zack ist kein Kind mehr, und die Beziehung seines Bruders ist unzerstörbar. Jetzt, wo Zack ein beliebter und erfolgreicher Dom ist, wird Andrews Traum, ihm eines Tages sein Halsband umzulegen, vielleicht nie in Erfüllung gehen. Doch wenn er sich nicht endlich zu seinen Gefühlen bekennt, könnte er den Mann, den er liebt, für immer verlieren.

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Puh … schwierig. Ich weiß wirklich nicht, wie ich dieses Buch einschätzen soll. Auf der einen Seite kann ich Andrew verstehen, der nach einer zwischenmenschlichen Enttäuschung a) sich nicht gleich wieder auf etwas Neues einlassen will und b) aufgrund des Alters von Zack, mit diesem zu Beginn nichts anfangen will. Dies jedoch auf auf die familiären Verbindungen zu schieben, empfand ich als billig.
Das Zack daraufhin eine Riesendummheit begeht, deren Nachhall er verdrängt und daraufhin die Seiten wechselt, ist nachvollziehbar. Dass er aber jahrelang seine devote Seite verdrängt und anderen Subs zeigt, wie ein perfekter Dom sein soll/muss, kann man so machen, aber …

Irgendwie wurde ich mit beiden Protagonisten nicht wirklich warm. Trotz der neun Jahre Altersunterschied, empfand ich Andrew doch als eher unreif. Es dauert lange und brauchte eine saftige Ansprache seines Bruders, bis er endlich seinen Kopf aus dem A*** zieht und einsieht, dass er nicht an Zack vorbeikommt.
Zack selbst mit seinem Sturkopf hat sich allem, was von Andrew kam, verschlossen, reagiert aber auf jede noch so kleine Kleinigkeit, die von diesem kommt. Der Verlauf der Geschichte war einfach nicht meiner. Irgendwie fehlte mir etwas, wobei ich nicht sagen kann, was …
Und nur um klarzustellen: ich habe mit gut geschriebenen BDSM-Szenen kein Problem, wenn sich eine aber gefühlt über 50 Seiten hinzieht, kommt bei mir schon der Drang auf, diese einfach zu überblättern – egal wie gut sie ist. Das war mir an manchen Stellen einfach zu viel. Egal ob bei einer Session, in der Interaktion oder auch bei den Reaktionen einzelner Protagonisten.

Tut mir leid, das war jetzt mal – obwohl wirklich gut geschrieben – keine Geschichte für mich.

(Leider habe ich erst im Nachgang zu dieser Geschichte erfahren, dass sie wohl Teil/Sidestory einer Serie ist. Vielleicht wäre es gut gewesen, diese zu kennen bzw. mit der Übersetzung an anderer Stelle zu beginnen)

Bis bald,

Eine weitere Meinung zu dem Buch findet ihr bei GayLesen & GayDanken und über Goodreads bei Risa und Mathilda Grace

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