“Scars … Narben auf meiner Seele” – Kay Monroe

© Kay Monroe  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Dem Selfpublisher Kaelan Mackay widerfährt etwas, mit dem er niemals gerechnet hätte. Sein Buch “Scars … Narben auf meiner Seele” erobert die Herzen der Leser/innen im Sturm, wird innerhalb kürzester Zeit zum Megaseller und soll nun sogar verfilmt werden.
Das wäre eine tolle Sache, gäbe es da nicht ein klitzekleines Problem. Seit einem schrecklichen Ereignis vor mehr als zwei Jahren traut Kaelan sich nicht mehr in die Öffentlichkeit. Um jedoch letzte Dinge zu klären, muss er seinen Rückzugsort im heimischen Schottland verlassen und in die USA reisen.
Im Flugzeug trifft er auf den Mann, den er seit Jahren bewundert und in den er heimlich verknallt ist – Scott Moore. Der junge Schauspieler soll nun ausgerechnet die Titelrolle in dem Film annehmen, dem Kaelans Buch zugrunde liegt.
Kaelan, der sein Buch unter dem Pseudonym Max Kayne veröffentlicht hat, ist hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, sich weiterhin zu verstecken und dem Drang, Scott näher an sich heranzulassen, als irgendjemanden zuvor.
Auf liebevolle Weise gelingt es dem Jungschauspieler, nach und nach Kaelans selbst errichtete Mauern Stück für Stück niederzureißen.
Doch dann schlägt erneut das Schicksal zu …
Achtung: Das Buch enthält homoerotische Szenen und ist daher nicht für Minderjährige und homophobe Menschen geeignet.

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SuB-Abbau ein Job für die Unendlichkeit *g*. Aber wie meinte schon Konfuzius

oder aber auch “Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen”. Nun denn, ich habe dann mal wieder ein Buch aus dem Jahre 2015 gelesen und für gut befunden :-). Blöd, wenn man sowas am Reader schlummern lässt, was?

Wir haben hier einmal Kealan, der es im Leben bisher nicht einfach hatte und nach einem schrecklichen Unglück noch nicht wieder den Weg zurück ins normale Leben gefunden hat und während eines Fluges in die Staaten auf Scott (seinen heimlichen Schwarm) trifft.

Wie nicht anders von Kay Monroe gewohnt, bekommt man mit den beiden Jungs eine wirklich süße Lovestory serviert, die in sich stimmig erzählt wird und  zu keiner Minute irgendwie langatmig wird. Alle Protagonisten – und nicht nur die Hauptcharaktere –  sind schön ausgearbeitet, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Einzig zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass es ein bisschen schnell ging. So hätte ich doch gerne noch erfahren, wie es Kealan nach dem erneuten Tiefschlag erging und vor allem (und hier kommt meine klitzekleine schwarze Seele durch)  wäre ich zu gerne bei dem Gespräch zwischen Scott und Melissa das Mäuschen gewesen und hätte dadurch erfahren, ob und wie dieser Strang beendet wurde. Dieses Thema wurde dann leider nicht mehr erwähnt, so dass man auch zum Schluss hin zwar die Aussage hat, dass man … wolle, aber keine Bestätigung bekommt, dass es auch wirklich getan wurde (kryptisch? klar, sonst würde ich ja spoilern ).

Allerdings ist es wirklich wunderbar beschrieben, wie die Jungs ihren Weg gehen, auch wenn ihnen doch so der eine oder andere Stein zwischen die Beine geworfen wird. Die Geschichte endet mit einem zuckersüßen Happy End und einem Lächeln auf meinem Gesicht. Was will Frau mehr?

Jetzt werde ich mal auf meinem Reader nachsehen, ob ich noch so ein “älteres” Schmuckstückchen finde .

Bis bald,

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