“Mach’s noch einmal, Dan” – BA Tortuga

© Dreamspinner Press  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Danny Avery arbeitet als Lehrer in einer Kleinstadt in Colorado. Einige Jahre vor der Erfindung von High-Speed-Internet, sozialen Netzwerken, Smartphones oder Streaminganbietern versucht Danny nur, sich nicht immer von seiner wilden Teenagerzeit einholen zu lassen und sein Leben in bewährter Art zu leben: einen Tag nach dem anderen. Der Letzte, den er in der Stadt erwartet hätte, ist Harlan Quinn, sein früherer bester Freund, ein Bad Boy, wie er im Buche steht. Danny ist noch schockierter, als er herausfindet, dass Quinn der neue Sheriff und sein neuer Nachbar ist.

Quinn weiß, dass in seiner alten Heimatstadt mehr steckt, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Und auch in Danny steckt mehr, als alte Erinnerungen und ein ruhiges Leben. Aber ganz wie in alten Zeiten hat Quinn ein Talent dafür, Dinge aufzuwirbeln. Von diesem Talent macht er gerne Gebrauch, um Danny zu der Erkenntnis zu bringen, dass das Leben mehr für ihn bereithält und es auch für ihre alte Heimatstadt einen Neuanfang geben könnte – falls sie das konservative Gedankengut der alten Stadt nicht vorher umbringt.

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“Mach’s noch einmal, Dan” ist das erste Buch, das BA Tortuga geschrieben hat. Wenn man es mit ihrem heutigen Stil vergleicht, merkt man das ein bisschen, jedoch tut dies der Geschichte selbst aber keinen Abbruch.

Ich glaube, dass kein Mensch der Welt mit Dan tauschen möchte. Seit einem grausamen Vorfall vor vielen, vielen Jahren, an dem er sich selbst mindestens eine große Mitschuld, wenn nicht die Schuld überhaupt gibt, lebt er mit einer körperlichen Beeinträchtigung und einem Trauma zurückgezogen in seiner Heimatstadt. Dadurch, dass einige Bewohner dieser Stadt, ihm immer noch keine Chance geben, hat er dieses bisher noch nicht wirklich verarbeiten können. Und dann kommt auch noch Quinn zurück …

Beide “Jungs” haben schwer an ihrer Vergangenheit zu knabbern, aber dadurch, dass sie miteinander reden, dies und das miteinander unternehmen und sich wieder annähern, scheinen die dunklen Wolken endlich eine Chance zu haben, zu verschwinden.

Wieviel hinter und in Quinn steckt, bekommt der Leser ebenfalls erzählt, sodass man, je weiter man in dem Buch vorankommt, immer mehr das Gefühl hat, dass er genau das ist, was Dan braucht.
Es ist eine Geschichte mit ein paar Überraschungen, tollen Menschen, ein paar Volltrotteln, einem Hund, der mich mehr als einmal zum Schmunzeln gebracht hat und einem wunderbaren Happy End.

Bis bald,

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