Kurz und knapp: “Gefühlsbaustelle” – Nathan Jaeger

© Nathan Jaeger  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Joél wird als Rettungssanitäter täglich mit dem Leid fremder Menschen konfrontiert.
Ihnen zu helfen, ist seine Berufung, auch wenn es ihn oft aufzehrt.
Für den dringend benötigten seelischen Ausgleich sorgen Joéls langjähriger Partner Ulrich und ihr gemeinsamer Freund Jörg.
Das Zusammenspiel von Privatleben und Traumberuf erlaubt es Joél, rundum glücklich zu sein.
Bis zu dem Tag, an dem es kein Fremder ist, der seine Hilfe braucht …
~*~
Konstantin besucht als Pharmareferent täglich viele Ärzte und ist ein ausgezeichneter Verkäufer. Stets freundlich und charmant wickelt er jedoch nicht nur seine Kundschaft, sondern auch reihenweise Kerle um den Finger.
Für sein Privatleben gilt seit jeher die goldene Regel: Erst Sex, dann Kennenlernen.
Denn wenn es im Bett nicht passt, klappt es erst recht nicht mit dem Rest.
Obwohl er sich redliche Mühe gibt, scheitert eine Beziehung nach der anderen, und die Suche nach ‚dem Richtigen‘ erweist sich als ausgesprochen schwer.
Bis zu dem Tag, an dem ein Bauarbeiter sich als Lebensretter erweist und nebenbei Konstantins wertvollsten Besitz stiehlt.
~*~
Zwei unterschiedliche Leben, die zuerst parallel, dann gekreuzt verlaufen.

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Diesmal liege ich mit meiner Meinung zu diesem Buch doch wenig neben der “Allgemeinheit”, wenn ich mir so die diversen Reviews (jetzt im Nachgang zum Buch) bei *a* so ansehe.

“Gefühlsbaustelle” ist ohne Frage ein nettes Buch mit liebenswerten Protagonisten, die beide ihren Rucksack zu tragen haben. Dennoch haben sie es nicht geschafft, mich dauerhaft bei sich zu behalten. Ich hatte zu keiner Zeit ein Problem damit, die Geschichte aus der Hand zu legen und irgendetwas anderes zu tun.
Wie immer bei Nathan Jaeger, ist das Buch handwerklich in Ordnung, die Protagonisten gut bis sehr gut herausgearbeitet und doch konnten sie mich auf der Gefühlsebene nicht erreichen.

Nachdem dies nun kurz hintereinander die zweite Geschichte des Autors war, die irgendwie “an mir vorbei ging” (die erste war “Familie in Aufruhr”), werde ich, die ich bis dato seine Bücher blind gekauft habe, das nächste mal entweder erst einmal abwarten oder auf “KU” zurückgreifen, falls sie dort zur Verfügung gestellt werden.

Bis bald

Das Foto wurde wie folgt zur Verfügung gestellt: “Freie kommerzielle Nutzung – Kein Bildnachweis nötig”.
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