“Kein Coming Out für Cowboys” – Tara Lain


© Dreamspinner Press  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Rand McIntyre  begnügt sich mit ausreichender Zufriedenheit. Er liebt seine kleine Ranch in Kalifornien, seine Pferdezucht und den Reitunterricht mit den Kindern, die er vergöttert – für eigene Kinder und einen geliebten Menschen in seinem Leben müsste er sich outen und damit alles, was er sich erarbeitet hat, aufs Spiel setzen. Dann begleitet er trotz seiner Flugangst seine Eltern zu einem Urlaub nach Hana in Hawaii, wo er den dunkelhaarigen, geheimnisvollen Kai Kealoha kennenlernt, einen echten hawaiianischen Cowboy. Rand mag Kais junge Geschwister und lechzt nach Kai, doch der Mann ist stachliger als eine Krötenechse und undurchschaubarer als seine exotische Heimat.

Kai hat sich ein zurückgezogenes Leben aufgebaut, in dem er „seine“ Kinder beschützen kann, und sollte sich zu seinem und ihrem Wohl von dem großen, gut aussehenden Cowboy fernhalten. Nur wie viel Schaden kann ein Haole bei einem kurzen Urlaub schon anrichten? Als jedoch Kais schlimmste Befürchtungen und Rands dunkelste Albträume Wirklichkeit werden, gibt es nicht viel Hoffnung für zwei Cowboys, die sich nicht outen können – oder wollen.

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mmh… In diese Cowboy-Urlaubs-Coming out-Geschichte kam ich wirklich langsam rein und war dann am Schluss ein klein wenig enttäuscht, das sie zu Ende war.
Am Anfang dachte ich mir, wie kann ein 26-jähriger Mann, der sein eigenes kleines Unternehmen hat, so im Schrank leben. Mit Kai und der ebenfalls zu Beginn sehr oberflächlich betrachteten Familienkonstellation, tat ich mir irgendwie leichter. Als man dann jedoch im Laufe der Story immer mehr hinter die Kulissen blicken durfte, wurde vieles klarer und verständlicher.

Es ist eine schöne Cowboy-Romance, die, wenn man (so wie ich) erst einmal reingefunden hat, sehr liebevoll erzählt wird. Wir haben ein bisschen rosa Zuckerguss, ein wenig Drama, gute Unterhaltung, Urlaubsfeeling, tolle Kinder, Rands Eltern sind klasse und Freunde, die man keinesfalls vergessen sollte, dazu noch zwei nicht ganz einfache Hauptprotagonisten, denen ich gerne zwischendurch mal einen Schubser gegeben hätte  – was will man mehr …

Kai ist ein richtig toller großer Bruder, der alles für seine Geschwister gibt, der sich immer hinten anstellt und gar nicht glauben kann, dass ein so phantastisch aussehender Mann wie Rand ihn haben möchte. Wie gesagt, wenn man dann im Laufe der Geschichte tiefer eintaucht, wird einem so manche Reaktion und Aktion wesentlich verständlicher und so manche Überraschung tut sich auf.

Für mich hätte sie noch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können, d.h. ein paar Seiten mehr wären schön gewesen, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Da es bereits einen zweiten Band gibt, bin ich gespannt, ob man da noch einen weiteren Blick auf Rand, Kai und die Kinder bekommt und eben so noch ein wenig von ihnen erfährt, ich würde mich auf jeden Fall freuen.

Bis bald,

Weitere Meinungen zu der Geschichte findet ihr bei Frau Laberladen und bei Risa (Goodreads).


Das Foto wurde wie folgt zur Verfügung gestellt: “Freie kommerzielle Nutzung – Kein Bildnachweis nötig”.

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