“Hitzkopf” – Damon Suede

© Dreamspinner Press  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Wo Rauch ist, da ist auch Feuer…

Seit den Anschlägen vom 11. September, schlägt sich Feuerwehrmann Griff Muir nun schon mit seinen verbotenen Gefühlen für seinen besten Freund und Partner bei der Ladder 181 herum. Dante Anastagio. Unglücklicherweise ist Dante ausschließlich an Frauen interessiert und das FDNY nicht gerade schwulenfreundlich. Zehn Jahre lang hat Griff nun schon sein Herz hinter einem halbgaren Leben aus öffentlichen Heldentaten und privaten Seelenqualen versteckt.

Griffs Umsicht und Dantes Großspurigkeit machen sie zu einem unschlagbaren Team. Es gibt nichts, das Griff nicht täte, um seinen Kumpel zu beschützen… bis ein vor dem finanziellen Ruin stehender Dante ihm den schlimmstmöglichen Lösungsvorschlag macht: HotHead.com. Eine Website mit Schwulenpornos, auf der uniformierte Muskelmänner hemmungslos zur Sache kommen. Und Dante möchte, dass sie dort ihren Auftritt haben – gemeinsam. Griff würde sein Herz schützen müssen, könnte aber seine dunkelsten Fantasien vor der Kamera ausleben. Kann er den Mann, den er liebt retten, ohne ihre Karrieren, ihre Familien oder ihre Freundschaft dabei zu zerstören?

***************************

Ok, das war mal nix für mich. Dieses hier lag seit 2,5 Jahren auf dem Reader und hätte es dort noch länger gelegen, ich hätte es wohl mit dem heutigen Wissen auch nicht vermisst …

Nachdem ich einige begeisterte Rückmeldungen zu dem Buch bekommen hatte, hatte ich schon eine gewisse Erwartungshaltung. Das gebe ich gerne zu.
Allerdings kam ich schon ziemlich schwer in die Geschichte rein. Der Schreibstil war irgendwie erstmal nicht so meiner, dann hatte ich das Gefühl, dass das Alter von Griff und Dante nicht mit den diversen Situationen übereinpasst. Klar kann ich verstehen, dass Griff, unter der Situation im Hause seines Vaters und dem frühen Verlust seiner Mutter immer noch leidet und hier sicherlich auch psychisch einen Knacks weg hat. Aber Himmel, der Mann ist 30 Jahre alt und weder mit seinem Elternhaus noch mit dieser einen Feuerwache verheiratet. Aber auch Dante, der – wie sich später herausstellt – alles künstlich positiv sieht und eine schauspielerische Leistung hinlegt, die seinesgleichen sucht, ist meiner Meinung nach nicht wirklich altersentsprechend.

Ok, dass Griff so sehr mit sich selbst beschäftigt ist und sich permanent Sorgen macht, dass wenn …, dann könnte …, ich sollte …, aber dann …
Das ein Mensch permanent in seiner Blase lebt und nicht merkt, wie andere Menschen ticken. Von wo ihm Gefahr droht und wer auf seiner Seite steht. Mit wem er reden können müsste und wen er meiden sollte *himmelhergottnochmal*.
Dazu Dante, der wie der berühmte Duracellhase durchs Buch hüpfte, ich empfand ihn einfach nur anstrengend und hielt ihn eher für einen Teenager, der sich beweisen muss, denn für einen erwachsenen Mann um die dreißig.
Ich war wirklich so weit, dass ich das Buch fast abgebrochen hätte, aber irgendwo müssen doch die begeisterten Empfehlungen hergekommen sein… Also drangeblieben und weiter im Text …

Nun ja, es gibt da die letzten 2 oder 3 Kapitel, die dem Buch einen für mich versöhnlichen Abschluss und meiner “Bewertung” den 1* mehr gegeben haben. Meins war diese Geschichte definitiv nicht, aber vielleicht hatten das Buch und ich auch einfach einen schlechten Tag miteinander.

.
In diesem Sinne, bis bald
Das Foto wurde wie folgt zur Verfügung gestellt: “Freie kommerzielle Nutzung – Kein Bildnachweis nötig”.
.