“Für einen regnerischen Nachmittag” – RJ Scott


© Dereamspinner Press  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Ein Titel der Geschichten eines seltsamen Kochbuchs Serie

Robbie MacIntyre arbeitet in einer kleinen Poststelle im alten Stationshaus am Rande des verschlafenen Dorfes Barton Hartshorn, nordwestlich von London. Er ist überrascht, als die Besitzerin, Maggie, eine enge Freundin, ihm nicht nur die Post, sondern auch das Stationshaus hinterlässt.

Der Rest ihres Besitzes geht an einen amerikanischen Schriftsteller, Jason Young, und als er in das Dorf zieht, ist Robbie von seiner Zuneigung zu dem Mann, der ein größeres Recht auf das Stationshaus hat als er, verwirrt.

Dann gibt es noch eine Kiste, die mehrere seltene Erstausgaben und ein Kochbuch enthält. Erst als die Geheimnisse der Zutaten zu einem bestimmten Rezept endlich gelöst werden, fängt alles an, Sinn zu machen, und eine Liebe, die vor siebzig Jahren im Keim erstickt wurde, wird endlich offenbart.

*************************

Das war jetzt die zweite Geschichte von RJ Scott (die erste “Ein Weihnachtswunder” findet ihr hier), die ich gelesen habe und wieder hätte ich mich in sie “reinlegen” können. Obwohl es “nur” eine Novelle ist und ich noch stundenlang hätte weiterlesen können, ist alles drin, was man eben gerne drin haben möchte. Wenn sie so weitermacht, dann darf sie sich ebenfalls bei meinen TOP-Autoren einreihen .

Die beiden Hauptprotagonisten werden zwar nicht in aller Ausführlichkeit beschrieben, aber dennoch so, dass man meint, sie aus genau der kleinen Poststelle vom gemütlichen Kaffeetrinken zu kennen. Zudem bekommt man einen schönen Einblick rund um die beiden Männer, die Gegend, die beiden Häuser und ganz wichtig: dank der Kiste, auch in die Vergangenheit – die ja eigentlich der Hauptgrund dafür ist, dass es diese Geschichte und das Zusammentreffen der beiden Männer überhaupt gibt. Wie gesagt, es ist eine Novelle, aber es ist all das, was man wissen muss und möchte, wunderbar darin verpackt.

Die Autorin hat es geschafft, mit der Art, wie sie die Geschichte erzählt, ein genaues Bild des Dorfes und seiner Umgebung zu “malen”. So leicht es war, dran und drin zu bleiben , so leid hat es mir auch getan, mich am Ende von Robbie und Jason zu verabschieden.

Ich bin neugierig darauf, da es ja ein Titel “der Geschichten eines seltsamen Kochbuchs” ist, wie es rund um dieses “alte” Kochbuch weitergeht. Ich würde mich auf jeden Fall freuen, dabei vielleicht Robbie und Jason und ihren Apfelmus-Zimt-Kuchen wiederzutreffen. Aber auch für den Fall, dass es komplett neue Geschichten werden, wenn sie wieder in dieser Qualität geschrieben werden, bin ich sicher dabei.

Wenn ihr euch mal einen schönen Nachmittag machen wollt, nehmt diese Geschichte, ein Stück Apfel-Zimt-Kuchen und einen Kaffee/Tee und genießt

Bis bald,

PS  eine weitere Meinung zu dem Buch findet ihr hier bei Ulla 

Hinterlasse einen Kommentar

Please Login to comment
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: