“Eine Art Romanze (A Kind of Stories 2)” – Lane Hayes

© Dreamspinner Press  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Zeke Gulden ist ein rücksichtsloser Wall Street Banker. Seine kalte, nüchterne Art hat ihm in der harten Geschäftswelt viele Vorteile eingebracht, aber nicht in seinem Privatleben. Als er herausfindet, dass sein Ex-Freund ihn mit einem Arbeitskollegen betrogen hat, kann Zeke das nicht auf sich beruhen lassen ‒ nicht, bis er einen Weg findet, es ihnen heimzuzahlen. Aber sein aufdringlicher Vater hat andere Vorstellungen. Der neue Angestellte im familieneigenen Bagel-Shop mag sehr farbenfroh sein, aber sein Dad ist der Meinung, er wäre der perfekte Mann für Zeke.

Benny Ruggieri ist ein stolzer New Yorker, der davon träumt, als Kostümdesigner am Theater den Durchbruch zu schaffen. In der Zwischenzeit hat er zwei Jobs im Gastgewerbe. Als sein neuer Boss ihn mit seinem erfolgreichen Sohn verkuppeln will, erwartet Benny gar nichts. Zumindest kann er sich einen Spaß daraus machen, den verklemmten Geschäftsmann ein wenig aufzuziehen. Stattdessen werden die beiden unerwartet Freunde und eine unerklärliche Anziehung entsteht zwischen ihnen, die sie nicht ignorieren können. Benny könnte derjenige sein, der Zeke dazu bringt, seine Rachepläne zu vergessen, wenn dieser bereit ist, loszulassen und zu vergeben, was er nicht vergessen kann … und dieser unerwarteten Art von Romanze nachzugeben.

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Wenn man den Klappentext liest, könnte man meinen, dass Zeke ein Arschloch vor dem Herrn ist. Ja, es stimmt. Er ist ein Workaholic, ein nach Erfolg strebender Yuppie, der bereits in jungen Jahren sehr viel erreicht hat. Aber auch hier zeigt sich wieder, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

Als Zeke auf Benny trifft, trifft Schwarz auf Weiß, warmes Lila auf kaltes Silber, Herzenswärme auf Eisblock – erst mal …  so auf den allerersten Blick …

Lange Zeit bekam ich eine normale Romanze geliefert, so, wie man sie jeden Tag lesen kann: “Aschenputtel” trifft auf seinen “Prinzen”. Aber ab irgendeinem Punkt änderte sich die “Sachlage”. Unser Prinz begann das Nachdenken und lernt, dass man auch hinter die glitzernde, schillernde Oberfläche schauen sollte, um wahre Schönheit zu erkennen. Ganz langsam lernt Zeke, dass er loslassen muss. Er muss sich von seinen dunklen, ihn immer noch verfolgenden Jugenderinnerungen lösen, er muss lernen, dass man nicht immer der offensichtliche Sieger sein muss, sondern dass auch Einsicht und Verstehen ein Gewinn sein kann.
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Erst als er das zu verlieren droht, was ihm wirklich wichtig geworden ist, beginnt er zu verstehen. Benny ist ein Schatz, man muss ihn einfach mögen, obwohl auch bei ihm nicht alles so rosarot ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Ich hätte gerne noch viel mehr über ihn erfahren, aber – und vielleicht sehe nur ich das so – es ist Zekes Geschichte, die erzählt wird.

Und ja, wenn man Zeke erst einmal richtig kennenlernt, dann versteht man auch, was ihn umgetrieben hat und warum er so wurde, wie er zu Beginn des Buches war.
Eigentlich kann man jedem Menschen nur seinen “eigenen Benny” wünschen. Warum? Man kann gar nicht genug “Sonne” im Leben haben :-).

Bis bald,

Weitere Meinungen zum Buch findet ihr bei Gaylesen & Laberladen & GayDanken

 

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