“Ein Stück von Rio” – Teodora Kostova


© Cursed Verlag  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Schon vor Monaten hat Liam ein romantisches Hotel in Rio de Janeiro gebucht, doch dann scheitert seine Beziehung und damit auch die Aussicht auf seinen Traumurlaub. Um seine Pläne nicht über den Haufen werfen zu müssen, tut sich Liam mit Blaine zusammen, der gerade erst eine Scheidung hinter sich hat und dringend eine Auszeit braucht. Noch bevor sie nach Rio de Janeiro aufbrechen, entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Männern, die in einer der romantischsten Städte der Welt schnell zu mehr wird. Aber werden sie den sinnlichen Zauber der Stadt auch außerhalb von Rio bewahren können?

Entspricht ca. 176 Romanseiten.

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Dies war meine zweite Geschichte von Theodor Kostova, nach Cookies. Da mich dieses Buch damals restlos überzeugt hatte, fiel mir die Entscheidung, ob “Ein Stück von Rio” auf den Reader darf oder nicht, nicht schwer.

Anders als Cookies ist dies hier aber eine reine “Wohlfühlgeschichte”. Klar hat jeder der beiden Männer eine Vorgeschichte und jeder hadert zu dem Zeitpunkt, als sie sich kennenlernen, mit sich und seiner Gefühlswelt und doch ist von Beginn an eine gewisse Faszination zwischen Liam und Blaine spürbar.

Nachdem Blaine sich auf Liams “Urlaubsbegleitergesuch” gemeldet hat und Liam ihn mit auf die große Reise nach Rio mitnimmt, bekommt der Leser neben einer wirklich süßen Romanze auch eine kleine Führung durch Rio und seine Sehenswürdigkeiten, wobei aber immer die beiden Männer im Vordergrund stehen.

Da sie als Freunde ohne Verpflichtung nach Brasilien reisen, ist es schwer, sich einzugestehen, dass sich Gefühle ändern können und es nicht mehr nur Freundschaft mit Benefit ist. Aber Blaine wäre nicht er selbst, wenn er nicht alles versuchen würde.
Ich mochte Blaine. Er ist ein liebevoller, kluger Kopf, der sein Umfeld sehr genau beobachtet und auch einschätzen kann. Liam ist ein (positiver) Träumer, bekam aber in der letzten Zeit einige Nackenschläge zu spüren und möchte einfach nicht mehr verletzt werden. Und mit diesen Voraussetzungen fliegen sie nach Rio.

Es war schön, die beiden in den Urlaub zu begleiten und mitzuerleben, wie sie sich immer näher kommen. Aber da jede Geschichte ein bisschen Drama braucht … Liam wäre nicht er, wenn er nicht doch noch Angst vor der eigenen Courage bekäme.
Aber wozu hat man Freunde. Blaines bester Freund rückt diesem den Kopf zurecht und erklärt ihm, dass aufgeben keine Lösung ist.

Eigentlich hätte die Geschichte, die rund und mit einem Wohlfühlgefühl endet, für mich ruhig noch weitergehen können. Es war genau das, was ich mit einem “Happy Even After” gerne noch weiterverfolgt hätte … Ihr seht, die beiden loszulassen war für mich jetzt nicht ganz so einfach, aber ok, sollen sie ihren Weg gehen, der Plan dafür klang gut :-).

Bis bald,

Weitere Meinungen zu der Geschichte findet ihr bei folgenden Bloggern:

Laberladen   |   GayLesen   |   GayDanken

und bei Goodreads von

Mathilda Grace   |  Risa

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Ich kann dir da uneingeschränkt zustimmen. Es ist ein wirklich schönes Wohlfühlbuch, einfach zum dahinträumen.

LG Corina