“Ein Ständchen für Stanley (Belladonna Arms 1)” – John Inman


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Klappentext
Ein Titel der Belladonna Arms Serie

Willkommen im Belladonna Arms, einem heruntergekommenen Mietshaus auf einem der Hügel in der Innenstadt von San Diego. Es ist das Heim der Verlorenen, der Liebeskranken und der Liebestollen.

Der schüchterne Archäologiestudent Stanley Sternbaum ist gerade erst hier eingezogen. Er verbringt seine Zeit damit, die exzentrischen Nachbarn zu beobachten, seinem Teufelsbraten von Mutter aus dem Weg zu gehen und ansonsten möglichst unbemerkt zu bleiben … Letzteres erweist sich als das größte Problem – jedenfalls soweit es Roger Jane angeht, der ebenfalls im Belladonna Arms wohnt. Der muskelbepackte Krankenpfleger mit den wunderschönen grünen Augen ist nämlich hoffnungslos in Stanley verknallt und macht ihm unbeirrt den Hof. Doch Stanley hat immer ein ruhiges, zurückgezogenes Leben geführt und ist nie das Risiko eingegangen, sich zu verlieben. Besonders nicht in einen Mann, der so umwerfend gut aussieht wie Roger Jane.

Während Roger versucht, die Mauern um Stanley einzureißen, wendet der sich an seine Nachbarn, um mehr über die Liebe zu lernen: An Ramon, der keine Angst davor hat, sein Herz dem falschen Mann zu schenken; an Sylvia, eine Transsexuelle, die sich nichts mehr wünscht, als endlich eine Frau zu werden; an deren heimlichen Verehrer, der sie so liebt, wie sie ist; an Arthur, die Dragqueen, die sie alle liebt und nie etwas dafür erwartet – und an Roger, dessen Herz schon einmal gebrochen wurde, der aber bereit ist, es für Stanley wieder zu riskieren. Wenn Stanley es nur endlich schaffen würde, seine eigenen Unsicherheiten zu überwinden und ihn einzulassen.

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Hach ja, da sitze ich hier und grinse immer noch und muss sagen: John Inman kann es einfach. Nach der Krimi-Romance “Payback“, die ebenfalls 4,5von mir bekommen hat, hat er mir mit dieser zuckersüßen Geschichte rund um das Mietshaus “Belladonna Arms” zwei trist-trübe Abende versüßt.

Ich weiß gar nicht, wie ich dieses Buch einordnen soll. Romance ist klar, Comedy? – ja auch, Slapstick? – zwischendurch jep. Aber es werden auch Schicksale aufgezeigt und von Freundschaften und einer unerfüllten Liebe erzählt, sodass man zwischen all dem Zucker, der sich zwischen Roger und Stanley abspielt, durchaus auch etwas bekommt, dass einen nachdenken lässt.

Die Kurve von fliegenden Herzchen in den einzelnen Wohnungen hin zu wirklichen Schicksalen und Selbstfindungsprozessen ist ihm gut gelungen, denn irgendwie löst sich das ganze Geflecht zum Schluss hin mit viel “Sonne im Herzen” und Liebesgeflüster wunderbar auf.

Meine hier vergebenen 4,5♥ tendieren eher zu 5♥ als zu 4, denn auch wenn ich gerade zum Schluss hin das Gefühl hatte, uh … das ist jetzt einen Ticken zu viel, hat es mich dennoch glücklich grinsen lassen.
Mich hat diese erste Geschichte aus diesem Mietshaus auf jeden Fall überzeugt und auch neugierig auf mehr zurückgelassen. Mal schauen, wie (ob auf englisch) und wann (falls ich auf die deutsche Übersetzung warte) ich das zweite Buch  lesen werde, denn dass ich es lesen werde, steht außer Frage.

Bis bald,

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