“Die wahre Geschichte von Robinson Crusoe” – J. Walther


© HJW Verlag / J. Walther  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Auch nachdem Robinson 20 Jahre allein auf seiner Insel verbracht hat, begegnet er dem »Wilden«, den er Freitag nennt, voller Überheblichkeit und Vorurteilen. Doch Freitag hat seine eigenen Mittel und Wege, Robinson Respekt abzunötigen und ihn schließlich auch für die Schönheiten des Lebens zu begeistern …

Die Erzählung basiert auf “Robinson Crusoe” von Daniel Defoe.

*************************

Die eigentliche Geschichte von Daniel Defoe kennt glaube ich jeder. Doch wenn man sich einmal Gedanken darüber macht, was in einem Menschen vorgeht, der mehr als zwei Jahrzehnte alleine auf einer Insel verbringen musste, ist man mehr als verwundert, dass er zu dem Zeitpunkt als „Freitag“ zu ihm auf die Insel kam noch nicht wahnsinnig geworden war.
Zu diesem Zeitpunkt hatte er weder seinen Glauben, noch seinen Standesdünkel verloren. Er lernt…

Robinson lernt zu akzeptieren, dass Wilde auch Menschen sind, dass ihm „Freitag“ für Seele und Körper gut tut und er lernt, dass sein Status ohne die Gesellschaft des ihm vertrauten Menschen nichts zählt.

Die hier geschriebene Geschichte zeigt eine Seite auf, die so durchaus hätte passiert sein können. Sie wurde als Tagebuch in einem der damaligen Zeit sicherlich sehr ähnlichen Schreibstil verfasst. Mir hat sie gefallen, wobei es keine Geschichte zum „für einfach mal so“ zwischendurch lesen ist.
J. Walther schreibt Geschichten, die einem immer einen Spielraum für eigene Gedanken „zwischen den Zeilen“ lässt.
Für mich sind ihre Bücher immer ein kleines Abenteuer, da man nie weiß, ob man das bekommt, was man erwartet. Es sind keine einfachen Bücher, doch bisher nahm jedes Abenteuer zu dem sie mich mitgenommen hat ein gutes Ende :-). Und was noch viel wichtiger für mich ist, ich nehme aus jeder ihrer Geschichten etwas für mich mit.

Bis bald,

 

Hinterlasse einen Kommentar

Please Login to comment
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: