“Die stille Seite der Musik” – Svea Lundberg


© Traumtänzer Verlag  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Bei einem Autounfall wird Valentins Hand zertrümmert und seine Karriere als aufgehender Stern am Pianistenhimmel abrupt beendet. Nach Wochen voller Operationen und Rehamaßnahmen verordnet seine Mutter ihm Erholungsurlaub an der Ostsee. Auf dem Reiterhof seiner Tante lernt er den gehörlosen Florian kennen. Zwischen Stallausmisten und Strandausritten kommen die beiden sich langsam näher, aber Missverständnisse sind vorprogrammiert. Denn während Valentin alles dafür tun würde, um wieder Klavier spielen zu können, scheint Florian sein vermeintliches Handicap einfach wegzulächeln.

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Tut mir leid, ich persönlich bin mit dieser Geschichte nicht warm geworden, aber es gibt auch schon andere – sehr viel positivere – Meinungen/Bewertungen dazu. Es handelt sich dabei um eine YA-Story, die ich normalerweise sehr gerne lese. Unbestritten ist sie sehr gut geschrieben (was die Schreibtechnik angeht), leider konnte sie keine Emotionen bei mir wecken – sie hat mich einfach nicht erreicht. Ulla (von Ulla liebt Bücher) hat – auch wenn sie das Buch wesentlich besser “beurteilt hat als ich, die Kleinigkeiten, die auch mich gestört haben, hier gut auf den Punkt gebracht.

Zudem hatte ich bis zur Hälfte des Buches (danach kam es (GsD) fast nicht mehr vor) ein Problem mit dem “Lieblingswort” von Valentin (oder der Autorin?). Hätte ich dieses Wort noch ein paar Mal lesen müssen, wäre ich schreiend davon gelaufen. Dies mag mein persönliches Empfinden sein, aber das sind Reviews ja auch, von daher …

Das Ende kam dann etwas schnell für mich. Meiner Meinung nach, kann ich – wenn ich schon einen (wenn auch kleinen) Krimiplot einbaue – die Lösung nicht so lapidar in 2 Seiten und einem abschließendem Satz abhandeln, sorry. Ich weiß, dass dies nicht das Hauptaugenmerk der Geschichte ist, aber auch “Nebenstränge” gehören für mich zu einer Geschichte dazu und sollen, wenn schon “angesprochen”, dann auch ordentlich “abgearbeitet” werden.

Ich glaube, dass diese Geschichte aber durchaus etwas für Liebhaber von ruhigen Young-Adult- und Pferdegeschichten sein kann, von daher würde ich sagen, das sie durchaus für den einen oder anderen lesenswert sein kann, was diverse Reviews auf *a* ja auch zeigen.

Bis bald,

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Ich schreib gerade auch an der Rezi zu “Die stille Seite der Musik” :)
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, ich kann allerdings deine Kritikpunkte verstehen. Irgendwie sind die bei mir so ein bisschen in den Hintergrund gerückt, weil ich diese Stille so faszinierend fand.

P.S. Du meinst bestimmt “sweet”, oder? :)

Ich fand das “sweet” jetzt nicht wirklich schlimm. Ich würde es auch nicht unbedingt sagen, aber vielleicht bin ich da gerade eher abgehärtet.
Meine kleine Schwester sagt zurzeit immer “das ist voll lolig” und “sweet” fällt auch hin und wieder :)

Das denk ich auch immer, wenn ich meine Schwester so ansehen :)