“Bärenhunger” – Raik Thorstad

© Cursed Verlag  |  Cover & Klappentext
– Werbung –

Klappentext
Jack ist frei – oder so frei, wie man als Bär auf der Flucht vor seinen Häschern eben sein kann. Nachdem Tierpfleger Mark seinem Schützling „Matunnos“ beim Ausbruch aus dem Schutzpark geholfen hat, beginnt nun eine nervenaufreibende Jagd, an deren Ende ihr Wiedersehen stehen soll. Aber das ist nicht alles, denn Jack ist immer noch auf der Suche nach den fehlenden Bruchstücken seiner Vergangenheit und einem Weg zurück nach Hause. Doch wird Mark auch zukünftig einen Platz in Jacks Leben haben.

Entspricht 524 Romanseiten.

*************************

Ich hatte ja schon beim ersten Teil der Geschichte um Jack und Mark geschrieben, dass man beim Lesen Geduld aufbringen muss. Nicht, weil das Buch langweilig ist, sondern weil sehr detailiert erzählt wird. Auch im zweiten Teil erfährt man wirklich viel über den Weg, den Jack gehen muss, um wieder sich selbst und zu sich selbst zu finden. Ich habe die 524 Seiten in einem Rutsch durchgelesen (einzige Unterbrechung war eine zu kurze Nachtruhe) und habe mit Jack, aber auch mit Mark mitgelitten, mitgefiebert und mich mit gefreut.

Mark, der nie die Hoffnung aufgibt, dass es seinem Bären gut gehen und  dass dieser es schaffen wird, seine Fährte zu verschleiern und dem festen Glauben daran, dass er gesund wieder bei ihm vor der Tür stehen wird. Jack, der alles daran setzt, dass Marks Hoffnung und Glauben nicht enttäuscht wird. Der dabei über seine persönlichen Grenzen geht und sich trotz (oder wegen?) aller Widrigkeiten selbst wieder kennenlernt und seine Erinnerung Stück für Stück neu zusammensetzt.

Die Geschichte selbst ist in sich schlüssig und rund, trotz aller Ruhe spannend, und so erzählt, dass man sowohl Jacks Reise als auch Marks warten gut nachvollziehen kann.

Es ist doof, dass ich nicht wirklich viel über die Geschichte selbst schreiben kann, aber egal was ich schreiben würde, es würde spoilern. Ich darf euch aber versichern, dass Jack aber auch Mark alles dafür tun, dass sie beide zusammen sein können, auch wenn dies Schmerz, Verluste und Mut erfordert. Beide tun das, was nötig ist.

Die Geschichte um die beiden endet schlüssig und nach fast 1.000 Buchseiten (beide Bücher gemeinsam) habe ich mich zufrieden zurückgelehnt. Dennoch habe ich das Gefühl, dass man die beiden nicht so ganz gehen lassen kann, dass man gerne noch ein Stück des Weges mitgenommen werden möchte. Das ist das, was für mich gute Bücher ausmachen. Man ist so tief drin, dass man eigentlich nicht gehen möchte …

Tja, da ich die beiden nicht ganz loslassen wollte, dürfen nun im Nachgang die beiden Taschenbücher ins Regal (und das darf nicht jedes Buch, das sich bereits auf dem Reader befindet) :-).

Freut euch auf Band 2 um Matunno und seinen Weg zurück zu sich selbst, seiner Vergangenheit und dem, was noch vor ihm liegt!

Bis bald,

Eine weitere Meinung zum Buch findet ihr bei Ulla

Anmerkung:  Ich darf mich herzlich beim Cursed Verlag für die – im Rahmen der LBM – Zurverfügungstellung dieses Vorab-Leseexemplars bedanken!

Hinterlasse einen Kommentar

Please Login to comment
  Subscribe  
Benachrichtige mich zu: