“Bär, Otter und der Junge” – TJ Klune


© Dreamspinner Press  |  Cover & Klappentext

Klappentext
Drei Jahre zuvor hat sich Bär McKennas Mutter mit ihrem neuen Freund aus dem Staub gemacht – wohin, weiß niemand. Damit war Bär gezwungen, seinen sechsjährigen Bruder Tyson, besser bekannt als `der Junge`, allein aufzuziehen. Seitdem haben sie sich irgendwie durchgeschlagen. Doch da Bär sein ganzes Leben dem Jungen widmet, bleibt ihm nicht allzu viel Zeit für sein eigenes. Außer ein paar wenigen Ausnahmen hat er sich von der Welt zurückgezogen, aber das ist durchaus okay für ihn. Bis Otter nach Hause kommt.

Otter ist der ältere Bruder von Bärs bestem Freund. Und wie fast ihr ganzes Leben zuvor und ohne das Bär es wahrhaben wollte, sprühen zwischen ihnen wieder heftig die Funken. Nur, dass es diesmal keine Möglichkeit gibt, vor den tiefen Gefühlen zwischen ihnen zu fliehen. Bär glaubt noch immer, dass sein Platz an der Seite des Jungen ist, doch er kann nicht anders, als immer wieder darüber nachzudenken, ob es auf dieser Welt auch etwas für ihn geben könnte … etwas oder jemanden.

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Tja, es musste der 4. Band der Serie zur Vorbestellung anstehen, damit diese Geschichte einen re-read bekommt. Man muss den Stil von TJ Klune bei dieser Serie mögen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich hier die (Lese-) Geister scheiden, denn er ist schon etwas … nun ja, eigenwillig.

Ich allerdings konnte mich dem Charme von Derrick aka “Bär” und Tyson aka “der Junge” nur schwer entziehen. Im einen Moment liefen mir still die Tränen herunter, im nächsten saß ich da und lachte vor mich hin.

Und nicht nur, dass die Geschichte gut unterhält, es werden auch ziemlich schlaue Dinge gesagt. Beispiel gefällig? Aber gerne doch:

Und wer sagt solch’ schlaue Dinge? Klar, das kann nur der Junge sein, denn Bär ist der, der alles über- und durchdenkt, aus Ty kommen sie einfach so heraus. Es ist gewöhnungsbedürftig, dass man einen 9-jährigen Erwachsenen hat, aber beide Jungs mussten aufgrund der familiären Geschehnisse unglaublich früh erwachsen werden.
Aber es gibt ja auch noch Otter, der nach ein paar Jahren Abwesenheit wieder nach Seafare zurückgekommen ist. Das warum und wie und auch sonst alles, erzählt uns Bär in seiner unnachahmlichen Art.

Ich würde ja gerne mehr schreiben, aber ich muss jetzt übergangslos zum re-read von Band 2 übergehen und bin schon ganz hibbelig *g*.

Fazit:  Auch wenn an einem einzigen Tag deines Lebens all’ deine Träume zerstört werden, kann das, was  danach kommt zwar schwer und anstrengend sein, aber ein Blick auf das wirklich Wichtige alles relativieren. Also: nicht immer nur das Negative sehen, das Gute entzieht sich oft dem ersten Blick.

Bis bald,

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