“Wildherz” – Diana Wintermeer


© Diana Wintermeer  |  Cover & Klappentext

Klappentext
»Ma-nou …« Seine Worte waren undeutlich, nicht mehr als ein ohnmächtiges Stöhnen.
Ich wusste nicht, ob das wirklich sein Name war, oder ob er mir mit diesen merkwürdigen Lauten etwas anderes sagen wollte, aber für mich klang es wie Manou, deshalb entschied ich, dass dies ab jetzt sein Name sein sollte.
Manou.
Der Junge aus den Wäldern.
Jim Mason lebt zurückgezogen in seinem Blockhaus am See, inmitten der immergrünen Wälder Kanadas. Eines Tages, als er mit seinen Hunden unterwegs ist, macht er eine Entdeckung, die sein Leben für immer verändern wird …

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Wieder einmal hat Diana Wintermeer ein Buch geschrieben, das mich sehr berührt hat und ist damit ihrem Stil treu geblieben.

Sie schafft es, dass die Geschichte zwischen diesen beiden wunderbaren Männern – ohne irgendwelche dramatischen Extravaganzen – eine wunderbare Entwicklung nimmt. Jim, ein Eigenbrötler, Einsiedler und zudem recht eingefahrener Mann, der die Einsamkeit dem Leben der Kleinstadt vorzieht, trifft auf Manou, der 2/3 seines bisherigen Lebens ebenfalls in einer extremen Lebenssituation verbringen musste. Beide bewegen sich vorsichtig und langsam aufeinander zu und müssen bis zu ihrem Happy End  einige persönliche Hürden nehmen. Beide treffen (wieder) auf Menschen, die sie aus unterschiedlichen Gründen hinter sich gelassen hatten. Aber es gibt in ihrem Umfeld auch Personen, die es einfach nur gut mit ihnen meinen. Obwohl die Geschichte keine großen dramatischen Wendungen nimmt, da manches einfach so kommen muss wie es dann kam, war sie zu keinem Zeitpunkt langatmig. Ganz im Gegenteil, ich war über jede Leseunterbrechung enttäuscht, da ich einfach wissen wollte, wie es mit den Jungs weitergeht und wie die beiden ihren Weg gehen.
Diana Wintermeer hat mir in und mit dieser Geschichte vermittelt, dass Mut, Vertrauen und  ein “sich auf neue Situationen” einlassen, das Leben durchaus zum positiven wenden kann.

Beide Männer haben sich am Ende der Geschichte positiv verändert, sind offener geworden und passen so gut zueinander, dass sie das/ihr Leben so leben können, wie sie es sich vorgestellt haben – jeder auf seine Weise, aber eben auch miteinander.

Wenn man sich auf dieses Buch einlassen kann, findet man wunderbare Menschen, tolle Landschaftsschilderungen (ich habe mir beim Lesen ein paar Mal gewünscht, meinen Wohnort mit Jim’s tauschen zu können) und man lernt so einiges über die “freie und wilde” Natur.

Ich werde Wildherz bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen haben, spätestens wenn die Abende wieder länger und die Wochenenden “stiller” werden, werde ich es wieder zur Hand nehmen.

Für alle, die auch einmal eine ruhige Geschichte genießen möchten, ist Wildherz sicherlich das richtige. Von mir gibt es auf jeden Fall eine volle Leseempfehlung & 5   dafür.

Bis bald,

Anmerkung: Dieses Buch wurde mir von Diana Wintermeer als Rezensionsexemplar überlassen.
Herzlichen Dank dafür – es war mir ein echtes Lesevergnügen

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